> > Zwischen sozialem Engagement & aktivem Erfahrungsaustausch – Die FSI WInf/IIS

Studentische Initiativen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Ob Partyverein oder engagierte Hochschulgruppe, das lässt sich oft kaum noch unterscheiden. Bei dem Übermaß an Gruppierungen und Aktivitäten wird oft vergessen, wofür die einzelnen Initiativen im Herzen tatsächlich stehen. Um mehr Licht ins Dunkel zu bringen, wird heute die Arbeit der FSI Wirtschaftsinformatik/International Information Systems e.V näher thematisiert.

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Die drei Vorstandsmitglieder der FSI WInf/IIS: Corinna Zarnescu, Maximilian Harl und Katharina Kern.

Die Initiative wurde initial als FSI Wirtschaftsinformatik 2009/2010 gegründet und erst kürzlich im Jahr 2019 als offizieller Verein eingetragen. Seitdem agiert die Gruppe unter dem Namen der FSI Wirtschaftsinformatik/International Information Systems e.V. als Vertretungsorgan der Studiengänge Wirtschaftsinformatik (B.Sc.), International Information Systems (M.Sc.) und Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik (B.A.). Um darüber zu informieren, was die Initiative im Kern charakterisiert, haben sich die Vorstandsvorsitzenden der FSI Winf/IIS, Maximilian Harl und Katharina Kern, bereit erklärt, uns im Interview mehr über ihre Aktivitäten, ihr Handeln in Zeiten der Corona Krise und ihre Ambitionen für die Zukunft zu berichten.

Was ist die FSI WInf/IIS und wofür steht sie?
Maximilian Harl:
Wir sind eine Gruppe sehr motivierter, interdisziplinärer Studierender, welche sich für die Studierenden der FAU, besonders der WiSo und TechFak in Verbindung mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik, einsetzt. Wir verfolgen langfristig das Ziel, unsere Uni zum Zentrum der Wirtschaftsinformatik in Deutschland zu machen.
Katharina Kern: Kurz und knapp gesagt, steht die FSI WInf/IIS für studentisch getriebene Veränderung und Wachstum der Universität. Und zwar in der Gesamtheit aber auch in Relation und im Zusammenspiel mit anderen Universitäten.

Was sind eure Aufgaben und welche Ziele verfolgt ihr?
Maximilian Harl: Wir vertreten die Studierenden in allen universitären Organen am Institut für Wirtschaftsinformatik.
Katharina Kern: Neben wichtigen Informationsveranstaltungen wie “What is WIN?“ und den Erstsemestereinführungen für den Bachelor Wirtschaftsinformatik und den Master International Information Systems organisieren wir weitere Veranstaltungen wie die WInfnacht, diverse Sommerevents wie das Grillfest, Exkursionen und Stammtische.

Welche der Veranstaltungen ist für euch das Highlight des Jahres?
Katharina Kern:
Am meisten freue ich mich persönlich auf die WInfnacht. Hier kann gemeinsam und entspannt das Jahr beendet werden kann.
Maximilian Harl: Ich mich auch, denn es kommen alle Studierenden, FSI Mitglieder und Alumni, Doktorandinnen, Doktoranden und auch Professorenschaft zusammen.

Bei dem vollen Veranstaltungskalender geht die momentane Krise wahrscheinlich auch an euch nicht spurlos vorbei. Wie handelt die FSI WInf/IIS derzeit?
Maximilian Harl: Unsere Sitzungen finden virtuell und in letzter Zeit tatsächlich sogar häufiger statt als sonst. Wir werden aber versuchen, wieder in unseren normalen Rhythmus zurückzukehren und die Sitzungen alle drei Wochen am Mittwoch um 18:30 Uhr stattfinden zu lassen. Schwierigkeiten gab es eigentlich nur am Anfang, aber nachdem wir unsere Infrastruktur zur Telekommunikation schnell und sicher hochgezogen haben, läuft es gut.

Trotzdem fallen diverse Events aus. Wie geht ihr damit um?
Katharina Kern:
Wir haben einen großen Teil unserer Veranstaltungen bereits verschoben und sind weiterhin konstant in Planung. Veranstaltungen wie das Sommerfest und das Grillfest mussten dennoch leider abgesagt werden. Unseren Stammtisch haben wir virtuell auf mattermost.fsi-winf.de verlagert und hoffen, dass er bald wieder wie gewohnt stattfinden kann.

Gibt es alternative Veranstaltungspläne?
Maximilian Harl: Ja! Aufgrund der Krise haben wir uns darauf besannt, neue Veranstaltungen und Projekte zu planen. So haben wir jetzt eine Initiative gestartet, die die Wirtschaftsinformatiker und angrenzende wissenschaftliche Bereiche näher zusammenbringen soll. Diese Initiative heißt BayWI. Wir wollen auf diese Weise als Pilotprojekt die erste Studierendenkonferenz für Wirtschaftsinformatik auf die Beine stellen.

Welche Vorteile bringt ein Engagement bei euch?
Maximilian Harl:
Zu den Vorteilen zählen der enge Kontakt mit Lehrstühlen und Professorinnen und Professoren und ein Netzwerk aus unglaublich interessanten Alumni, aber auch spannenden aktiven Mitgliedern.
Katharina Kern: Außerdem haben wir so die Möglichkeit, der Universität etwas zurückzugeben. Und dabei organisieren wir Veranstaltungen, wie sie die Universität noch nicht gesehen hat.

Habt ihr zum Schluss noch einen Tipp für Studierende, um mit den neuen virtuellen Lernverhältnissen klar zu kommen?
Maximilian Harl: Nicht die Disziplin verlieren und durchhalten!
Katharina Kern: Bleibt am besten weiterhin strukturiert, richtet euch einen speziellen Studienplatz ein und schiebt die aufgezeichneten Vorlesungen nicht vor euch her.

Vielen Dank an Maximilian Harl und Katharina Kern für die Einblicke in ihre Arbeit.

Mit 20 aktiven Mitgliedern stellt sich die Initiative als kleiner Kreis dar, der ständig auf der Suche nach neuen, engagierten Mitgliedern ist, um Projekte der Zukunft gemeinsam angehen zu können. Wer also zielstrebig, kreativ oder umsetzungsorientiert ist und sich nicht vor neuen Erfahrungen und Verantwortungen scheut, dem lässt sich ein Engagement in der FSI Winf/IIS nur wärmstens ans Herz legen. Bei Interesse am besten direkt über kontakt@fsi-winf.de Kontakt aufnehmen oder einfach beim nächsten Sitzungsmeeting am 10.06.2020 via Zoom teilnehmen.

Weitere Informationen unter: https://fsi-winf.de/

E-Mail: kontakt@fsi-winf.de
Telefon/Fax: 0911 5302-363
Bildrechte:  FSI WInf/IIS