>> Wege ins Ausland – Möglichkeiten zur Entscheidungsfindung

So oder so: Ein Auslandssemester ist meist unvergesslich. Rückkehrer sagen manchmal sogar, es sei die beste Zeit ihres Lebens gewesen.

Viele Studierende wissen bereits vor Studienbeginn, dass sie ein Auslandssemester absolvieren möchten. Andere entscheiden erst im Laufe ihres Studiums, eine Zeit im Ausland zu verbringen. Beweggründe und Zielländer gibt es viele, auch die verschiedensten Arten eine Zeit lang im Ausland zu leben sind kaum vollständig aufzählbar, da das meist eine sehr individuelle Entscheidung ist.

Bei dieser Vielfalt ist es natürlich nicht einfach, sich auf ein Zielland geschweige denn eine Stadt festzulegen. Glücklicherweise gibt es an der WiSo viele Hilfestellungen, um diese Entscheidung zu erleichtern.

Zunächst gibt es den alljährlichen International Day am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Als groß aufgezogenes, ganztägiges Event hilft es vielen Studierenden, eine Entscheidung zu treffen. Allerdings gibt es noch einige weitere Möglichkeiten, die dabei helfen, sich für ein Auslandssemester zu entscheiden.

Es macht Sinn, sich über die Website des Büros für Internationale Beziehungen über die Partneruniversitäten der Friedrich-Alexander-Universität zu informieren.

Die meisten Studierenden haben natürlich klare Präferenzen für einige Länder, da sie bereits seit früher Schulzeit eine entsprechende Sprache lernen oder sich einfach für andere Kulturen interessieren und die Welt mal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen möchten.

Es empfiehlt sich also unbedingt, einen Blick auf die Partneruniversitäten zu werfen, um vielleicht komplett außer Acht gelassene Länder zu berücksichtigen. Hierbei hilft vor allem eine Kurzübersicht in PDF-Format mit allen relevanten Informationen zu Stadt, Land, Lehrstuhl als auch Sprachanforderungen und Förderprogrammen.

Wer sich mit dieser Vielfalt an Möglichkeiten eher unsicherer und hilfloser als vorher fühlt, kann einfach mal einen Onlinetest machen und sich ganz unverbindlich mit wichtigen Fragen zu sich selbst, dem Ausland, anderen Sitten und Kulturen aber auch den entsprechenden Lern- und Arbeitsweisen beschäftigen.

Wer die Wahl zum Auslandssemester etwas strukturierter angehen möchte, darf sich – wie schon bereits erwähnt – den International Day am Fachbereich nicht entgehen lassen.

Hier erfahren Studierende alles Wichtige: Angefangen mit allgemeinen Informationen zu den verschiedenen Ländern und Ländergruppen, weiter mit hilfreichen Tipps zu Praktika und Finanzierungen eines Auslandsaufenthalts über die Gestaltung des Anerkennungsprozesses der Studienleistungen bis hin zu Fördermöglichkeiten und Stipendien.

Seid gewarnt, der International Day ist immer ein sehr langer aber unglaublich spannender und informativer Tag, der ungeahnte Möglichkeiten aufzeigen wird. Als besonders hilfreich und wegweisend empfinden viele Studierende den Erfahrungsaustausch mit ehemaligen Outgoern beim „Café International“ im Foyer des Neubaus in der Langen Gasse. Hier sitzen in gemütlicher Atmosphäre mit dem ein oder anderen Heißgetränk, ehemalige deutsche Austauschstudierende aber auch aktuelle Austauschstudierende aus den verschiedensten Ländern „sortiert“ zusammen und beantworten alle Fragen, die so auf der Seele brennen.

Als letzten Punkt sind vor allem die detaillierten und sehr persönlich geschriebenen Erfahrungsberichte zu den jeweiligen Austauschsemestern zu erwähnen. Auf der Website des Büros für Internationale Beziehungen unter dem Bereich Partneruniversitäten finden sich zu jeder Partneruni Erfahrungsberichte von Studierenden für Studierende. Es ist absolut empfehlenswert, sich einige dieser Berichte durchzulesen, da sie ein sehr realistisches Bild des Auslandssemesters vermitteln. Neben den Fragen wie der Bewerbungsprozess abläuft oder wie der Anerkennungsprozess der Learning Agreements funktioniert, geben die ehemaligen Outgoer vor allem persönliche Tipps und Hinweise zu Unterkünften, guten Restaurants aber auch zu Reisezielen in der Nähe und nützliche Informationen zu Lebensqualität- und Lebenshaltungskosten.

Wer sich nach all diesen vielen Infos und Anregungen immer noch nicht entscheiden kann, muss sich natürlich nicht auf die Partneruniversitäten der FAU beschränken. Es besteht außerdem die Möglichkeit als Freemover eigenständig ins Ausland zugehen. Neben den zusätzlichen Freiheiten sollte hierbei allerdings berücksichtigt werden, dass natürlich auch die eigene Verantwortung wächst.
Detaillierte Erfahrungsberichte, eine nützliche Checkliste und noch mehr Anregungen sind auf der Website des Büros für Internationale Beziehungen veröffentlicht.

Aber egal in welcher Form oder wo auch immer hin es geht, mit guter Vorbereitung und einer optimistischen, offenen aber auch realistischen Herangehensweise steht der „besten Zeit im Leben“ sicherlich nichts mehr im Wege!