Summer School in Finnland: ein Bericht

Ein tabellarischer Lebenslauf, ein Notenauszug, ein kurzes Paper zum Thema der Veranstaltung. Mehr Aufwand war nicht nötig, damit Studentin Eva sich einen lange gehegten Traum erfüllen konnte. Wenige Tage nach Bewerbungsschluss Mitte April bekam sie ihre Zusage. Mitte Juli flog sie dann für zwei Wochen nach Finnland zur Summer School. Ein Erlebnis, dass die Wirtschaftspädagogin nie vergessen wird.

26 Studierende von fünf Universitäten kamen an der Lappeenranta University of Technology in Finnland zusammen, um sich am Thema „Open Innovation Clinic“ zu versuchen. Vier der Teilnehmer kamen vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FAU.

Viel Spaß bei der Arbeit

Der Campus der Lappeenranta University of Technology kann sich sehen lassen

Der Campus der Lappeenranta University of Technology kann sich sehen lassen

„Zuerst hatten wir ein paar Vorlesungen zu den Grundlagen, danach haben wir Assignments bekommen, die wir dann in Gruppen bearbeitet haben“, erzählt Eva. Die Veranstaltung war perfekt durchgeplant, am Ende hielten alle Teilnehmer eine Abschlusspräsentation. Fünf ECTS-Punkte kann sich die Wirtschaftspädagogin dafür anrechnen lassen. Von den Kosten für Flug und Unterkunft musste sie nur 25 Prozent selbst übernehmen. Ein Aufwand, der sich alles in allem auf jeden Fall gelohnt hat. „Vor allem die zweite Woche mit den Workshops war echt richtig stark“, sagt Eva. Schnell entstand in Finnland eine Clique, vor allem mit den Teilnehmern aus Dresden verstand sich die FAU-Studentin hervorragend. Bereits auf der Anreise lernte Eva einige Teilnehmer kennen.
Ausgeschrieben war die Summer School von Prof. Dr. Alexander Brem (Lehrstuhl für Ideen- und Innovationsmanagement), der inzwischen an die University of Southern Denmark gewechselt ist. Aber auch an zahlreichen anderen Lehrstühlen der FAU sind solche Summer Schools ausgeschrieben und werden aktiv gefördert.

Wieso soll ich mitmachen?

Diese Chance zu ergreifen, rät Eva auch anderen Studierenden: „Ich habe viel gelernt, auch wenn oder gerade weil die Thematik für mich fachfremd war. Es war einfach mal etwas anderes, als eine ,normale’ Vorlesung an der Uni.“ Die größte Herausforderung in Finnland: „Ein Paper schreiben, ohne eine Bibliothek um die Ecke zu haben. Da muss man schon kreativ sein.“ Und weil bei der Summer School die Teamarbeit im Vordergrund stand, hat sich Eva nicht nur akademisch weitergebildet, sondern auch die soziale Komponente geschult – und viele neue Freundschaften geschlossen.

 

Links zum Thema Summer School in Finnland

Website der Juniorprofessur für Ideen- und Innovationsmanagement

Portal für kommende Summer Schools

Bericht über Summer School Lappeenranta 2013