>> Studierenden-Café mit Charme

Der Trichter – seit 1986 betrieben, ein Urgestein der WiSo und doch vielen Studierenden unbekannt. Heute soll sich das ändern!

In den Kellerräumen der Findelgasse, fast etwas versteckt, öffnet das Studierenden-Café vier Tage die Woche seine Türen. Der Raum – ein altes Kellergewölbe, ist mit Malereien verziert. Es heißt, eine von ihnen zeige den “Nürnberger Trichter” und so wird gemunkelt habe das Café vor langer Zeit seinen Namen erhalten.

Damals wie heute wird es von ehrenamtlichen Studierenden unterhalten. Hier gilt, von Studierenden für Studierende, und jeder ist willkommen. Fragt man Trichter-Gäste wie Rouven und Lina warum sie den Trichter schätzen, wird man feststellen, dass es nicht nur um Tradition und studierenden-freundliche Preise geht.

 „Es herrscht eine gemütliche Atmosphäre mit vielen netten Leuten in der man sich einfach sofort willkommen fühlt“

Gemütlich ist es im Trichter allemal. Das Café lädt ein mit seinen originalen Malereien, rustikalen Holztischen, Lichterketten, entspannter Musik und ganz viel Charme. In behaglichem Ambiente lässt sich hier eine entspannte Lern-Pause einlegen, aber auch die eine oder andere Gruppenarbeit erledigen. So trifft man häufig Kommilitonen und Komillitoninnen aber auch bei Professoren und Mitarbeitenden ist der Trichter beliebt, denn auch Qualität und Preis stimmen.

Trichter-Mitglied Paul erklärt:

„Der Trichter schließt eine Versorgungslücke, außerhalb ist es gar nicht so einfach günstigen und vor allem guten Kaffee zu bekommen.“

Die ehrenamtlichen Helfer machen die Preise möglich. Der Kaffee im Trichter kostet gerade mal 60 Cent und dass obwohl er sowohl das Bio- als auch das Fairtradelogo trägt.  Und auch sonst wird im Trichter auf Produktherkunft geachtet: das Limosortiment ist überwiegend Bio, das Wasser unterstützt die Initiative Viva con Agua, die Brezen sind vom Bäcker um die Ecke und das Gemüse ist immer frisch. Denn außer Kaffee, bietet der Trichter noch viel mehr. Frisch belegte Brezen gibt es täglich, doch an den meisten Tagen denkt sich das Trichter-Team etwas Besonderes aus: Suppe, Risotto, Pizza oder Weihnachtsplätzchen und immer mit vegetarisch- veganer Alternative. Im Trichter gibt es eben jeden Tag etwas Neues zu entdecken! Um die Weihnachtszeit in der WiSo endgültig einzuläuten, wird es im Dezember zum Beispiel einen Adventskalender geben, bei dem man jeden Tag etwas gewinnen kann. Damit der Trichter auch in Zukunft mit schönen Aktionen und leckeren Rezepten überrascht, sind die Studierenden mit Herzblut dabei, sagt Lennart, der ebenfalls im Trichter arbeitet.

„Die Menschen und die Gemeinschaft hier im Trichter schätze ich besonders. So ein Café ist etwas ganz Besonderes. Das gibt es nicht an jeder Uni.“ 

Wer also Lust hat neue Leute kennenzulernen, ist hier an der richtigen Adresse. Eine Schicht dauert gerade mal eineinhalb Stunden, die perfekte Zeit um eine Freistunde in guter Gesellschaft zu verbringen.  Über den Trichter-Alltag hinaus finden außerdem Stammtische und Spieleabende statt sowie das alljährliche Trichter Sommerfest im Innenhof der Findelgasse.  Das legendäre Sommerfest liegt jetzt noch in weiter Ferne, aber wer sich wegen eines Kurses ab und an mal in der Findelgasse wiederfindet, der ist herzlich eingeladen sich selbst ein Bild zu machen (und den Kaffee zu probieren). Und auch wer keinen Kurs in dem historischen WiSo Gebäude hat, muss nicht traurig sein, schließlich ist die Findelgasse nur wenige Gehminuten von der Innenstadt und der Langen Gasse entfernt. Für alle die sich nun selbst überzeugen möchten, öffnet der Trichter Mo. bis Do. von 9:30 bis 14:00 seine Türen. Wer schon vorab wissen möchte was es zu Essen gibt, kann sich direkt im Trichter für den E-Mail Verteiler anmelden oder die Trichter Facebook Seite abonnieren.