Mitmachen lohnt sich! Der Alumniverein afwn des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften stellt sich vor

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Erfolgreiches Netzwerken mit dem afwn.

Hilfreiche Karrieretipps, ein umfangreiches Netzwerk und weltweite Kontakte? Genau das alles bietet der Alumniverein afwn den Studierenden des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften. Er versorgt seine rund 1.500 Mitglieder regelmäßig mit interessanten Veranstaltungen und Karriereprogrammen. Mitmachen lohnt sich also!

Kürzlich hat der afwn (Alumni, Freunde und Förderer des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften Nürnberg e.V.) einen neuen Vorstand und Vorstandssprecher gewählt. Der Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Matthias Wrede, stand zu seinem neuen Amt Rede und Antwort und erzählte, welche Ziele er sich für dieses gesteckt hat.

Interview mit Prof. Dr. Matthias Wrede

>> Sehr geehrter Prof. Dr. Wrede, Sie wurden zum neuen Vorstand und Vorstandssprecher des afwn gewählt. Wieso ist Ihnen diese ehrenamtliche Position wichtig? „Für unseren Fachbereich ist es interessant, die Kontakte zu den Ehemaligen zu bewahren. Seitdem ich 2010 an den Fachbereich berufen wurde, bin ich Mitglied im afwn. Als aktiver Vorstand möchte ich nun gemeinsam mit meinem Vorstandssprecherkollegen Dr. Michael Seyd und wie mein Vorgänger Prof. Dr. Amberg die Verbindung zwischen dem Fachbereich und den Alumni stärken. Dabei ist mir Kontinuität besonders wichtig.“

Neuer Vorstand und Vorstandssprecher des Alumnivereins: Dekan Prof. Dr. Matthias Wrede.

>> Welche Ziele haben Sie sich gesteckt? „Die Identifikation aller am Fachbereich Tätigen und der Studierenden mit dem Fachbereich soll gestärkt werden. Zur Zeit der Diplomstudiengänge verweilten die Studierenden viel länger an derselben Universität als heute. Durch die Spaltung des Studiums in Bachelor- und Master-Programme planen die Studierenden kurzfristig und wechseln häufiger ihren Studienort. So ist es schwieriger geworden, die Verbindung zur ehemaligen Universität zu halten. Hier sehen wir einen Anknüpfungspunkt, an dem der afwn wieder sichtbarer werden soll. Deshalb werden wir etwa bei der Erstsemesterbegrüßung verstärkt präsent sein. Ein anderes Beispiel ist das Ludwig Erhard Symposium. Bei der ersten Ausgabe 2014 war der Fachbereich eher durch Einzelpersonen vertreten. In diesem Jahr tritt er als Ganzes auf, wobei auch die Fachbereichsleitung aktiv sein wird.“

>> Wieso sollten Studierende einem Alumniverein beitreten? „Auf der privaten und sozialen Ebene helfen Alumnivereine die Verbindung zu den Kontakten eines bestimmten Lebensabschnitts zu halten. Beruflich gesehen steht selbstverständlich die Netzwerkbildung an oberster Stelle. Solche Beziehungen nutzen den Studierenden dauerhaft. Außerdem sind Alumnivereine einfach, informell und günstig.“

>> Was bietet der afwn Besonderes? „Der afwn sichert Studierenden eine kostenlose Probemitgliedschaft zu. Insgesamt beruht das Konzept auf einem wechselseitigen Verhältnis aller Beteiligten. Wer sich an seine Universität binden möchte, sollte diese Gelegenheit unbedingt nutzen. Der Verein bietet gemeinsam mit dem Career Service tolle Programme für die Karriereentwicklung.“

>> Bei welchen Gelegenheiten können Studierende am besten mit den Alumni in Kontakt treten? „Eine Möglichkeit sind die ganzen informellen Veranstaltungen, wie etwa das Sommerfest des Vereins. Der lockere Rahmen reduziert die Schwelle zwischen Studierenden und Berufserfahrenen. Auch beim Ludwig Erhard Symposium 2014 bot sich während des dort abgehaltenen afwn-Jahresfests eine gute Gelegenheit.“

Wirtschaftskonferenz und Mentorenprogramm als praxisorientierte Karrieresprungbretter

    Beim Career Day gibt es Informationen zum Berufseinstieg.

Beim Career Day gibt es Informationen zum Berufseinstieg.

Genau bei solchen Veranstaltungen können die Teilnehmer Gedanken und Erfahrungen austauschen und Kontakte knüpfen. Gemeinsam mit dem Fachbereich organisiert der afwn viele interessante Aktivitäten wie etwa die Absolventenfeier, den Career Day oder das von Prof. Dr. Wrede angesprochene Ludwig Erhard Symposium. Letzteres ist beispielsweise eine noch relativ junge Großveranstaltung, die beweist, was Studierende mit kompetenter Unterstützung alles leisten können. Das Symposium ist eine aufwändig gestaltete Wirtschaftskonferenz, die im November 2015 erst zum zweiten Mal stattfinden wird und abermals zahlreiche hochrangige Referenten verspricht. Ein anderes Beispiel für das gelungene Engagement des afwn ist das sogenannte WiWi-Coach-Programm. Dabei bringen der Verein und der Career Service des Fachbereichs Masterstudierende mit Mentorinnen und Mentoren aus der Praxis zusammen. Diese sind allesamt Alumni der FAU. Des Weiteren verleiht der afwn alle zwei Jahre seine Ehrenmedaille an Personen aus Wirtschaft und Gesellschaft, die sich in außerordentlicher Weise um den Fachbereich verdient gemacht haben.

Wer Interesse an einer Mitgliedschaft hat, sollte nicht lange zögern. Für Studierende und Absolventen bietet der Alumniverein eine beitragsfreie Probemitgliedschaft für ein Jahr an, sodass sich jeder ohne weitere Verpflichtungen selbst ein Bild von den Vorteilen des Vereins machen kann. Dem gemeinnützigen afwn gehören übrigens nicht nur Absolventen und Studierende an. Auch für Unternehmer, Professoren, Mitarbeiter der Lehrstühle sowie andere dem Fachbereich verbundene Personen ist er die richtige Anlaufstelle, um ein langfristiges Netzwerk aufzubauen und dieses zu pflegen.

Zur Person:
Nach dem Abschluss des Diplom-Studiums der Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg 1989 promovierte Prof. Dr. Matthias Wrede (Dr. rer. pol.) an der Universität Bamberg und erwarb dort anschließend die Habilitation sowie die Lehrbefugnis. Nach der Station als Professor für AVWL und Finanzwissenschaft an der RWTH Aachen übernahm Prof. Dr. Wrede 2007 den Lehrstuhl für Finanzwissenschaft an der Universität Marburg. Seit 2010 lehrt er an der FAU und hat hier den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Sozialpolitik inne. Er forscht in den Bereichen Regional- und Stadtökonomie, Finanzwissenschaft und Sozialpolitik. Seit dem Wintersemester 2014/15 ist er Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie Sprecher des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften.

Links zum Artikel und zum Thema afwn:

Weitere Informationen über den afwn finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Career Day des Career Service am Fachbereich gibt es hier.

Weitere Informationen zum Ludwig Erhard Symposium gibt es hier.