Campus-Köpfe: Dirk Holtbrügge

Interview mit dem Internationalen Studiendekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Seit August 2004 ist Prof. Dr. Dirk Holtbrügge, Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Management, der Internationale Studiendekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften und koordiniert die internationale Ausrichtung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften. In einem Interview gibt Prof. Holtbrügge Einblicke in seine Arbeit.

Welche Aufgaben haben Sie als Internationaler Studiendekan?

Prof. Holtbrügge: Unser Fachbereich hat über 100 Partneruniversitäten in der ganzen Welt. Diese Kontakte müssen regelmäßig gepflegt und auch evaluiert werden. Da die Zahl der Outgoer stetig zunimmt, sind wir bemüht, neue und attraktive Partner zu gewinnen. Weitere Aufgaben reichen von der Anerkennung von Learning Agreements über die Betreuung ausländischer Gäste bis zur Koordination und Akkreditierung der internationalen Studiengänge.

Im aktuellen CHE-Ranking wird die internationale Ausrichtung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften hervorgehoben. Wo denken Sie, liegen die Stärken des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften?

Prof. Holtbrügge: Im Hinblick auf die internationale Ausrichtung belegt unser Bachelor-Studiengang Wirtschaftswissenschaften in Deutschland den ersten Platz. Gelobt werden insbesondere die gelungene Integration von Auslandsaufenthalten in das Studium und die einfache Anerkennung von bis zu 60 ECTS. Während Auslandsaufenthalte an anderen Universitäten häufig zur Verlängerung von Studienzeiten führen, gibt es bei uns Studierende, die dadurch sogar unterhalb der Regelstudienzeit bleiben. Eine weitere Stärke ist die Internationalität unserer Studierenden.

Das Büro für Internationale Beziehungen, das größtenteils aus Studienbeiträgen finanziert wird, nimmt in der Internationalisierung eine Art Mittlerrolle zu den Studierenden ein. Welche Angebote hat das Büro für die Studierenden?

Prof. Holtbrügge: Das Büro für Internationale Beziehungen bietet Informationen über Universitäten und deren Programme, aber auch über Finanzierungsmöglichkeiten. Jörg Reisner und seine Mitarbeiter sind zudem bei organisatorischen Fragen behilflich. Ein besonderes Highlight ist unser jährlich stattfindender International Day, an dem alle unsere Programme ausführlich vorgestellt werden.

Wie wichtig ist das Auslandsstudium für die Studierenden?

Prof. Holtbrügge: Ein Auslandsaufenthalt ist nicht nur eine fachliche, sondern vor allem eine persönliche Bereicherung. Man lernt andere Länder und Kulturen, andere Sprachen und vor allem sich selbst besser kennen. Eine Befragung unter unseren Alumni zeigt, dass sich das auch positiv auf die Karriere auswirkt. Es gibt eigentlich keinen Grund, nicht für ein oder zwei Semester ins Ausland zu gehen.

Herr Prof. Holtbrügge, wir bedanken uns bei Ihnen und wünschen Ihnen alles Gute!

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Links zum Thema „International“

Büro für Internationale Beziehungen:

http://www.wiso.uni-erlangen.de/studium/auslandsstudium/index.shtml