>> Gefördert und doch unabhängig: Das Deutschlandstipendium

Endlich unabhängig und selbstständig sein. Viele Studierende haben diesen Wunsch während des Studiums. Trotzdem sind die meisten an Zuschüsse von Zuhause gebunden. Die Masterstudentin Julia konnte jedoch während des Studiums bereits finanzielle Unabhängigkeit genießen. Wie das ging? Mit dem Deutschlandstipendium.

Geteiltes Stipendium, doppelte Wirkung

Die Förderung über das Deutschlandstipendium ist gleichermaßen einfach und genial: Für ein Jahr werden die Stipendiaten mit je 300,00 Euro pro Monat gefördert. Die eine Hälfte des Fördergeldes kommt dabei von der Bundesregierung, die andere Hälfte übernehmen private Stifter. Das können unter anderem Unternehmen oder Stiftungen sein. So unterstützt am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften beispielsweise die Diplom-Kaufmann-Hermann-Weiler-Stiftung neben zahlreichen weiteren Förderern die Stipendiaten des Deutschlandstipendiums. Dies bringt für die Stipendiaten nicht nur finanzielle Vorteile, sondern auch die Möglichkeit, erste Kontakte mit Wissenschaft und Wirtschaft zu 5 : 7 Hochformatknüpfen. Die Förderer können die Fachbindung festlegen, müssen dies aber nicht tun. Die einzigen Hürden, die es sonst für die Studierenden gibt, ist ein guter Notenschnitt sowie ehrenamtliches Engagement. Das Deutschlandstipendium verlangt somit von den Stipendiaten weitaus weniger als andere Stipendien.

Bewerbunsverfahren im Schnelldurchlauf 

An der Friedrich-Alexander-Universität dürfen sich jedes Jahr rund 220 Studierende über eine Förderung freuen. Julia ist eine von ihnen. Die 24-jährige kam nach dem Bachelor für den Marketing-Master an die WiSo, wo ihr eine Freundin von der Fördermöglichkeit durch das Deutschlandstipendium erzählte. Aufgrund des raschen Bewerbungsverfahrens, beschloss auch Julia sich zu bewerben – mit Erfolg. Die Bewerbung für das Stipendium läuft unkompliziert ab. „Der Bewerbungsprozess hat nur ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde gedauert“, erzählt Julia „Toll ist, dass man aufgrund der Verknüpfung mit meincampus.de die Zeugnisse erst nach der Zusage für das Stipendium vorlegen muss. Neben einem Motivationsschreiben werden Angaben zum ehrenamtlichen Engagement verlangt.“ Julia hat sich schon im Bachelor ehrenamtlich engagiert. Sie hat beispielsweise bei der Fachschaft ihrer Fakultät und bei einer weiteren Studenteninitiative, die sich für Kinder in Afrika einsetzt, mitgewirkt. Zudem hat sie sowohl im Master als auch im Bachelor Auslandssemester absolviert, was bei der Bewerbung ebenfalls berücksichtigt wird. Weiterhin ist die Unterstützung durch das Deutschlandstipendium möglich, wenn man bereits Bafög erhält. Die Bewerbung ist jährlich im Sommer für das folgende Wintersemester einzureichen.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt…

Das Deutschlandstipendium von Julia wird zur Hälfte von der STAEDTLER-Stiftung gezahlt. Doch nicht nur die finanzielle Unterstützung bringt Vorteile. Durch das Deutschlandstipendium konnte Julia bereits Kontakte bei STAEDTLER knüpfen und das regional ansässige Unternehmen kennen lernen. Hierfür spielte die Auftaktveranstaltung des Deutschlandstipendiums eine wichtige Rolle. Alle Stipendiaten und ihre Förderer waren zu einer feierlichen Urkundenübergabe eingeladen, die gleichzeitig den passenden Rahmen bot, um gegenseitig in Kontakt zu treten. Obwohl es keine Verpflichtung ist, war es für Julia Ehrindexensache, sich für die Unterstützung zu bedanken.

Für Julia war es ein gutes Gefühl, selbstständig ihr Studium zu finanzieren. Fast fertig mit dem Studium, kann die Masterstudentin ihre Kommilitonen ermutigen, sich auch für das Deutschlandstipendium zu bewerben: „Selbst wenn man denkt, dass man keine Chance auf ein Stipendium hat, klappt es letztendlich dann, wenn man es am wenigsten erwartet.“

Mehr über das Deutschlandstipendium an der FAU erfahren Sie hier. Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website des Deutschlandstipendiums. Wenn Sie mehr über die Förderer an der FAU erfahren möchten, können Sie diese hier einsehen.