>> Erfolgreich durchstarten mit dem WiWi-Coach Programm – ein Mentor und ein Mentee berichten

Während des Masterstudiums wertvolle Praxiskontakte sammeln und persönliche Tipps von Berufserfahrenen erhalten? Das ermöglicht das WiWi-Coach Programm am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, indem es Masterstudierenden jeweils einen im Beruf etablierten Alumni zur Seite stellt. Ein ehemaliger Mentor und sein Mentee berichten von ihren individuellen Erfahrungen mit dem WiWi-Coach Programm.

Mentee Renate Wachinger, Masterstudentin am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

„Jeder kann vom WiWi-Coach Programm profitieren!“, Renate Wachinger

Renate Wachinger studiert den Master International Business Studies am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Um Tipps für ihren Berufseinstieg und Unterstützung in ihrer Karriereplanung zu erhalten, entschied sie sich für eine Teilnahme am WiWi-Coach Programm. Über das Online-Portal des Programms bewarb sie sich für Mentor Thomas Wartzack, da er im Bereich Personalentwicklung bei der Stadt Nürnberg tätig ist. Für dieses Tätigkeitsfeld interessierte sie sich am meisten. Außerdem stellte sie eine weitere Gemeinsamkeit fest: Auch Thomas Wartzack verbrachte wie Renate einige Zeit in Neuseeland und Australien.

Beim ersten Kennenlernen vor der offiziellen Auftaktveranstaltung trafen sich die Beiden im Büro von Thomas Wartzack in der Nürnberger Altstadt. Thomas Wartzack gab Renate einen Überblick über die Strukturen im Personalbereich der Stadt Nürnberg und die Studentin berichtete von ihrer Werkstudentenstelle bei Siemens und von ihrem Interesse an dem Berufsfeld Personalentwicklung. „Dieses Gebiet interessiert mich nun sogar noch mehr“, meint sie und plant, im kommenden Semester ein Praktikum in diesem Bereich zu absolvieren.

Im Laufe der Mentoring-Beziehung sprachen sie auch die Bewerbungsunterlagen von Renate durch. Der Studentin war es besonders wichtig zu wissen, wie sie bei einer Bewerbung die eigenen Stärken und Schwächen am besten verpacken kann und mehr über den Ablauf von Assessment-Centern zu erfahren. „Sonst bekommt man selten die Möglichkeit, einen erfahrenen Personaler nach seiner Meinung zu den Bewerbungsunterlagen zu fragen.“

Jede Mentoring-Beziehung könne individuell von den beiden Partnern ausgerichtet werden berichtet Renate. „So kann jeder vom WiWi-Coach Programm profitieren, egal ob es um Selbstfindung oder die Frage nach dem richtigen Berufsfeld geht“. Insbesondere sei das Programm jedoch für Studierende geeignet, die sich in irgendeiner Hinsicht noch unsicher fühlen. Gegen Ende des WiWi-Coach Programms vereinbarte das Mentoring-Tandem, auch nach dem offiziellen Abschluss in Kontakt zu bleiben. Mentor Thomas Wartzack stellte seiner Mentee außerdem eine persönliche Referenz für zukünftige Bewerbungen aus. „Das hat mich wirklich sehr gefreut!“, beschreibt Renate ihr Highlight der gemeinsamen Mentoring-Beziehung.

Mentor Thomas Wartzack, Abteilungsleiter Personalentwicklung bei der Stadt Nürnberg

„Mentoring ist keine Einbahnstraße!“, Thomas Wartzack

Über 20 Jahre nach seinem Abschluss in BWL kehrte Thomas Wartzack für das WiWi-Coach Programm 2015/16 zurück an den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. „Das Studium damals war sehr hochwertig. Ich wollte gerne den Kontakt halten und herausfinden, was sich in der Betriebswirtschaftslehre am Fachbereich getan hat“, erklärt Thomas Wartzack als seine Motivation am WiWi-Coach Programm teilzunehmen.

Der gelernte Bankkaufmann absolvierte ab November 1987 ein BWL-Studium an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, dem heutigen Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Nach rund fünf Jahren bei der Stadtsparkasse Fürth ist Thomas Wartzacks Arbeitgeber seit 1998 die Stadt Nürnberg. Als Abteilungsleiter der Personalentwicklung ist er unter anderem für Fortbildungen, Coachings und Mentoring verantwortlich. Somit war das Thema Mentoring für ihn bereits bekannt, die Teilnahme am WiWi-Coach Programm aber eine Premiere.

In der Bewerbungsphase stellten sich die Studierenden ihren Wunsch-Mentoren mit einem Motivationsschreiben und dem Lebenslauf virtuell über eine Online-Plattform vor. Unter den Interessenten war Thomas Wartzack besonders von Renate Wachingers Zielorientierung und ihren umfangreichen Auslandserfahrungen beeindruckt und entschied sich, ihr Mentor zu werden. In den monatlichen Gesprächen thematisierte das Mentoring-Tandem beispielsweise die Vor- und Nachteile des Führungsalltags, Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten, Personalauswahlverfahren, Assessment-Center sowie die Perspektive des Arbeitgebers bei einer Bewerbung. „Mentoring ist keine Einbahnstraße. Beide Tandempartner können viel voneinander lernen, da man durch die Fragen von seinem Mentee auch als Mentor seine eigene Arbeit überdenkt.“

Studierenden, die beim WiWi-Coach Programm mitmachen möchten, rät Thomas Wartzack, sich schon erste Gedanken darüber zu machen, „wo die Reise hingehen soll“ und am besten schon Praktika oder ein Auslandssemester zu absolvieren. In ihrer Bewerbung sollten die Studierenden laut Thomas Wartzack klar beschreiben, was sie sich vom WiWi-Coach Programm erwarten, sowie konkret ihre Ziele und Wünsche formulieren, um einen passenden Mentor zu finden.

Abschließend beschreibt Thomas Wartzack die Freiheiten in der Gestaltung der Mentoring-Beziehung als klaren Vorteil des WiWi-Coach Programms. Daher wird sich Thomas Wartzack auch im kommenden Semester wieder als Mentor zur Verfügung stehen.


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