Das Studentencafé „Trichter“: Mit Rat und Tat durchs Studium

Aus dem Keller des Universitätsgebäudes in Findelgasse zieht ein angenehmer Kaffeeduft durch die Gänge. Frische Brötchen und Brezen werden belegt und der Tresen mit Süßigkeiten ausgestattet. In der lauschigen Atmosphäre finden sich die ersten Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiter ein, um sich eine Stärkung für den Tag zu holen. Es ist Montagmorgen und Christinas Schicht im „Trichter“ hat begonnen.

Der „Trichter“ ist das Studierendencafé in den Kellerräumen des Universitätsgebäudes in der Findelgasse. Im urigen Ambiente bietet das selbsternannte „Institut für Lebensfreude“ alles, um durch den Studiumsalltag zu kommen. Neben Snacks und Süßem gibt es verschiedene heiße und kalte Getränke. Außerdem werden jahreszeitliche Specials, wie beispielsweise Eiskaffee im Sommer angeboten. Teilweise können die Gäste sogar ein warmes Mittagessen bekommen, das vom Trichter-Team zubereitet wird. Für Christina ist es deshalb normal, dass sie am Anfang ihrer Schicht zunächst einkaufen geht. Brötchen, Brezen, Gemüse und der Gang zum Metzger stehen auf ihrer Einkaufsliste. Zum Credo des Trichters gehört es, dass alle Speisen frisch und regional sind. Beim Kaffee wird darauf geachtet, dass dieser das Siegel „Fairtrade“ trägt. Hohe Qualität der Produkte zu einem studentenfreundlichen Preis – das ist das Ziel des Trichter-Teams.Trichter

Nach dem Einkaufen geht es an die Vorbereitungen. Kaffee kochen, Butterbrezen schmieren und Brötchen belegen gehört zu den Aufgaben dazu. Viele Gäste im „Trichter“ kennt Christina mittlerweile. So kommt man neben der eigentlichen Arbeit auch schnell ins Gespräch. Dass die Mitarbeit auf freiwilliger Basis beruht, stört Christina nicht. „Kaffee und Süßigkeiten sind für uns Mitarbeiter umsonst und mir macht es einfach Spaß, immer wieder neue Leute kennen zu lernen“, sagt die 24-Jährige. Besonderes Highlight ist das jährliche Sommerfest, das von den Mitarbeitern des „Trichters“ im Innenhof in der Findelgasse organisiert wird und zu dem Professoren, Mitarbeiter und Studierende eingeladen werden, um miteinander zu feiern.

Christina kennt den „Trichter“ schon seit Beginn ihres Studiums. Zunächst war sie nur zum Kaffee trinken dort. Seit dem Wintersemester 2014/2015 gehört sie aktiv zum Team des Studierendencafés. Der „Trichter“ ist für sie jedoch mehr als ein Ort, um Kaffee zu kaufen und Schokoriegel zu essen. „Ich sehe den „Trichter“ als optimale Location, um andere Studierende zu treffen, aber auch, um sich über das Studium auszutauschen“, erzählt Christina. Die Nürnbergerin studiert am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Sozialökonomik im sechsten Semester. Deshalb nutzt sie den Trichter auch oft, um sich mit ihrer Bachelorarbeit zu befassen und sich Tipps von Studierenden aus anderen Fachrichtungen und Semestern zu holen.

10411330_756327927749952_2383543726985653285_nChristina kommt deshalb gerne auch außerhalb ihrer Schicht vorbei. Weil sie neue Kommilitonen kennen lernen wollte, hat sich die Studentin für die Mitarbeit im „Trichter“ entschieden. Viele ihrer Freunde aus früheren Semestern waren bereits aus Nürnberg weggezogen. Durch ihre Mitarbeit im „Trichter“ konnte Christina so nicht nur ihren Freundeskreis vergrößern, sondern auch ihre gesammelte Gastronomieerfahrung einbringen. Besondere Vorkenntnisse sind jedoch kein Muss. Mitmachen beim „Trichter“ kann jeder, der dazu Lust hat. Die Schichten sind flexibel und dauern meist nicht länger als zwei oder drei Stunden. Wer Interesse hat, ist eingeladen während der Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag, 9:30 bis 14:00 Uhr) des Trichters vorbei zu kommen. Christina kann deshalb anderen Studierenden empfehlen: „Kommt einfach vorbei und überzeugt euch selbst, wie viel Spaß es macht!“

Weitere Informationen

http://www.trichter-wiso.de/
https://www.facebook.com/dertrichter/timeline?ref=page_internal