Birgit Forstner – Stipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung

Birgit Forstner studiert seit dem Wintersemester 2011/2012 Wirtschaftspädagogik am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Gleich nach der Berufsoberschule informierte sie sich bei den einzelnen Stiftungen über die Bedingungen und entschied, sich bei der Hanns-Seidel-Stiftung zu bewerben. „Viel wichtiger als eine gute Abitur- oder Studiennote ist aus meiner Sicht gesellschaftliches Engagement“, sagt Birgit. So hätten nicht nur die Schüler und Studierenden die Chance, die einen 1,0-er Schnitt vorweisen können.

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Die Hanns-Seidel-Stiftung lud Birgit schließlich zu einem dreitägigen Auswahltreffen ein. Dort galt es, eine Argumentation zu einem von drei vorgegebenen Themen zu schreiben und ein Statement zu verfassen. Weiterhin mussten die Teilnehmenden bei einer Gruppendiskussion überzeugen, wobei sie zwischen zwei Themen wählen konnten. Abschließend luden die Prüfer zu einem dreißigminütigen Einzelgespräch. Etwa zwei Wochen später erfuhr Birgit, dass die Stiftung sie in den Kreis der Stipendiaten aufgenommen hat.

Diese erhalten von der Hanns-Seidel-Stiftung eine individuelle finanzielle Förderung nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. So kann jeder Stipendiat maximal 597 Euro erhalten, dazu kommen 300 Euro Büchergeld, welches unabhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt wird. Die Stiftung fördert die Studierenden aber auch ideell, beispielsweise im Rahmen von kulturellen oder politischen Veranstaltungen. „Das dient vor allem der Schärfung des persönlichen Profils und ist in meinen Augen besonders wertvoll“, erklärt Birgit. So konnte die Studentin bereits viele wichtige Kontakte knüpfen. Die finanzielle Förderung sieht sie vor allem als Hilfestellung, um sich besser auf das Studium konzentrieren zu können und nicht zwingend nebenher arbeiten zu müssen.

Weitere Informationen:

 http://www.hss.de/